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Unser Pflegekonzept

Pflegerische Zielsetzung:

Entsprechend unserem Pflegeleitbild ist für uns die Erhaltung, Förderung bzw. Wiedererlangung von Unabhängigkeit und Wohlbefinden der uns anvertrauten pflegebedürftigen Menschen oberstes Ziel.

Pflegemodell:

In Anlehnung an das Rahmenmodell von Fr. Prof. Krohwinkel orientieren wir uns an den „Aktivitäten und existentielle Erfahrungen des Lebens“, welche vor allem die vorhandenen Fähigkeiten unseres Klientels berücksichtigen.

Pflegesystem:

Ein System aus Bereichs- und Bezugspflege ermöglicht es uns, jeder pflegebedürftigen Person eine Pflegefachkraft zuzuordnen, welche für die Durchführung einer angemessenen Pflege verantwortlich ist.

Pflegeprozess:

Alle wichtigen und notwendigen Abläufe im Pflegebereich sind durch Standards und /oder Qualitätsmanagementanweisungen beschrieben

Eine umfangreiche schriftliche Pflegedokumentation dient als zentrale Qualitätsaufzeichnung.

Regelmäßige Pflegevisiten haben zum Ziel, den Pflegeprozess zu überprüfen, zu bewerten und zu verbessern und somit die Qualität der Pflege kontinuierlich zu steigern.

Pflegeleistungen:

Die Leistungen der Pflege werden in folgenden Bereichen erbracht:

  • Hilfe bei der Körperpflege
  • Hilfe bei der Ernährung
  • Hilfe zur Mobilitätsförderung
  • Unterstützung bei der persönlichen Lebensführung
  • Leistungen der sozialen Betreuung
  • Medizinische Behandlungspflege

Auszug aus unserem Leistungskatalog:

Grundpflege

  • Ganzkörperwäsche im Bett oder am Waschbecken
  • Teilkörperwäsche am Waschbecken
  • Duschen oder Baden mit Haarwäsche und Frisieren
  • Vollständige Hilfe oder Unterstützung bei der Nahrungsaufnahme
  • Mundgerechte Vorbereitung der Nahrung
  • Zubereitung von pürierten Speisen oder Breikost
  • Verabreichung von Sondenkost
  • Gewährleistung von spez. Diätkost
  • Förderung und ständige Überwachung der Nahrungs- und Flüssigkeitsaufnahme
  • Pflege bei Inkontinenz, z. B. regelmäßiges Wechseln von Einlagen mit Intimpflege etc.
  • Der hauseigene Friseursalon ist an einem Tag in der Woche geöffnet.
  • Eine staatl. geprüfte Fußpflegerin kommt regelmäßig ins Haus.

Mobilitätsförderung:

  • Toilettentraining
  • Regelmäßige Gehübungen, bei Bedarf Einsatz eines Hilfsmittels
  • Rollstuhltransfer
  • Regelmäßige Lagerungen bei bettlägrigen Bewohner/innen
  • Aktive und passive Bewegungsübungen
  • Bei Bedarf Ergotherapie und Krankengymnastik in Absprache mit dem Hausarzt etc.

Prophylaktische Maßnahmen:

  • Dekubitusprophylaxe
  • Kontrakturprophylaxe
  • Exsikkoseprophylaxe
  • Umgang mit Gewichtsabnahme
  • Sturzprophylaxe; etc.

Medizinische Behandlungspflege:

  • Subkutane Injektionen
  • Insulininjektionen (mit Pen)
  • Verbandswechsel (septisch/aseptisch)
  • Stomapflege
  • Katheterpflege
  • Kompressionsverband
  • Vitalzeichenkontrolle (RR; BZ; Puls; Temp. etc.)
  • Medikamentenverabreichung und -überwachung
  • Hilfestellung bei medizinischen Notfällen etc.

 

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